Preisträger

Samstag, 30. September 2017, 16.00 Uhr

Jakobus-Theater in der Fabrik

Freies Hochrhein Schauspiel - Kleine Bühne e.V.

Hommage an den großen Stummfilmregisseur Fritz Lang

Buch und Regie: Daniel Leers

Musikalische Leitung: Joachim Borgmann

Das Stück
"Der müde Tod" ist eine Hommage an Fritz Langs Stummfilm aus dem Jahr 1921. Erzählt wird eine Parabel vom Schicksal und einer Liebe die stärker ist als der Tod. Wie in einem „Volkslied aus sechs Versen“ wird die Geschichte eines jungen Ehepaars erzählt, das in einem Gasthaus einen geheimnisvollen Fremden kennenlernt. Als die Ehefrau kurz den Speiseraum verlässt, wird ihr Mann von dem Fremden zum Mitkommen aufgefordert. Auf der Suche nach ihrem geliebten Mann muss sie feststellen, dass er dem Tod folgen musste. Verzweifelt versucht sie, mit dem Tod einen Handel einzugehen, um ihren Mann zurückzubekommen. Der Tod erklärt ihr, dass er selbst seiner Berufung überdrüssig ist, doch dass er Gott Folge leisten muss und nicht anders kann: Ein Mensch muss sterben, wenn seine Stunde gekommen ist. Dennoch gibt er der Frau eine Möglichkeit, ihren Mann wiederzubekommen: Wenn sie eines von drei Leben retten kann, deren Lichter bereits flackern, soll sie ihren Bräutigam zurückerhalten…

Der Regisseur Daniel Leers inszenierte das Stück wie einen Stummfilm – so sind die acht DarstellerInnen im Ausdruck und der Impulsarbeit allein auf ihren Körper- und Gesichtsausdruck angewiesen. Dies wird durch die musikalische Begleitung noch verstärkt: Das eigens für die Inszenierung gegründete "Trio Morendo" - Cello, Oboe und Klavier - verleiht der Hommage an den Meister des Stummfilms Fritz Lang eine einmalige musikalische Atmosphäre.

Die Gruppe
Der Verein „Kleine Bühne e.V.“ wurde im Jahr 2004 als Kultur- und Theaterträgerverein gegründet. Inzwischen ist es dem Verein gelungen, ein stetig anwachsendes, gut ausgebildetes Amateurensemble auf die Beine zu stellen. Die Kleine Bühne e.V. ist eng mit der Region verwoben und bemüht, auch junge Menschen für die Theaterkultur zu interessieren – nicht nur durch außergewöhnliche Inszenierungen, sondern auch durch Kooperationen mit Schulen und offenen Schauspielkursen für AnfängerInnen und Fortgeschrittene.

Von den 45 Bewerbungen in der Kategorie „Innenraumtheater“ sind nominiert:

Teatro Piccolo, Evangelische Jugend Stuttgart mit „Vincent van Gogh - Das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat“. Regie: Martin Seeger

Theatergruppe Uni Hohenheim mit „Drei Mal Leben“. Regie: Jürgen von Bülow

Jury
Rob Doornbos, Theaterpädagoge, Regisseur, Mitglied des Künstlerischen Beirats des LABW

Naemi Zoe Keuler, Präsidentin und Geschäftsführerin LABW

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Nominierungen

"Drei Mal Leben"
Theatergruppe Uni Hohenheim, Regie: Jürgen von Bülow

"Vincent Van Gogh - Das Leben ist nur eine Zeit der Aussaat"
teatro piccolo, Evangelische Jugend Stuttgart, Regie: Martin Seeger



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