Das Preisträgerfestival

Das Preisträgerfestival findet vom 30. September bis 2. Oktober 2017 im Rahmen der Heimattage in Karlsruhe statt. Ziel des Festivals ist es, die hohe Qualität und die vielfältige Schaffenskraft des Amateurtheaters in Baden-Württemberg einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und über die künstlerische Reflexion den gesellschaftlichen Diskurs anzuregen.

Alle Gewinner der unterschiedlichen Kategorien präsentieren während der Festivaltage ihre prämierten Inszenierungen auf den ausgewählten Gastbühnen: Die Käuze, Jakobus-Theater und UniTheater. Die Produktion des Freilichttheaters wird in einer Videopräsentation dargestellt. Zudem dient das Festival zum Austausch der unterschiedlichen Theater- und Kulturgruppen der baden-württembergischen Amateurtheaterlandschaft und lädt ein zum interkulturellen Austausch, eröffnet die Möglichkeit neue Netzwerke zu knüpfen, Freunde wieder zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen.

 

 

Heimattage

Die seit 1978 stattfindenden Heimattage Baden-Württemberg sind eine Veranstaltungsreihe, die jährlich von einer anderen Stadt oder Kommune in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss Heimatpflege ausgerichtet wird. Die Heimattage spiegeln das kulturelle, wirtschaftliche und ehrenamtliche Leben in Baden-Württemberg wider und ermöglichen einer Region, sich mit ihren Besonderheiten und Potenzialen ein ganzes Jahr lang landesweit zu präsentieren. Gleichzeitig möchte die Veranstaltungsreihe anregen, dass sich Bürgerinnen und Bürger intensiv mit dem Thema Heimat befassen und sich noch stärker mit Baden-Württemberg verbunden fühlen.

Durch die Heimattage Baden-Württemberg 2017 rückt die Stadt Karlsruhe und somit erstmals eine Großstadt ins Rampenlicht des Landes. Im Mittelpunkt stehen drei Themen: "Heimat im Wandel", Heimat im Netz" und "Heimat des Fahrraderfinders". Mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen um die zentrale Frage "Wie viel Heimat brauchen wir heute?" will Karlsruhe sich dem Heimatbegriff aus der Perspektive einer Großstadt annähern und nach der Definition einer gemeinsamen bunten Heimat fragen.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Die Preisverleihung des Staatspreises LAMATHEA!

Vom 30. September bis 2. Oktober präsentiert das Preisträgerfestival die besten Amateurtheaterproduktionen des Landes.

Die Stadt Karlsruhe wird zum Gastgeber für Theatermacher, Siegergruppen und zahlreiche Festivalbesucher.

Die Preisverleihung

Die Preisverleihung findet am 2. Oktober 2017, dem letzten Tag des Preisträgerfestivals, als krönender Abschluss der Veranstaltung in Karlsruhe statt.

Im feierlichen Rahmen nehmen die Gewinner des LAMATHEA 2017 ihre Preise entgegen und werden gemeinsam mit den jeweiligen Nominierungen ihrer Kategorie gewürdigt und geehrt.

Das Preisgeld

Der Landesamateurtheaterpreis LAMATHEA ist pro Kategorie mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Der Preis für die Sonderkategorie "Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement" wird ohne Dotierung ausgeschrieben.

Die Statue

Die kleine, bronzene LAMATHEA-Statue, die jeder Gewinner seiner Kategorie bei der Preisverleihung erhält, spiegelt inhaltlich das Amateurtheater wider.

Das Theater lebt von den zwei Hauptsträngen der "Komödie" und der "Tragödie", die in der Figur von Künstler Gerhart Kraner verbunden wurden.

Auf einem festen „Bühnenboden“ erhebt sich ein Sockel mit einer „Siegertreppe“. Sie führt mit einer spiralförmigen Drehung nach oben, zu einer „spielerischen Spielerfigur des Theaters“. Das Haupt der Figur wird durch zwei unterschiedliche Gesichtshälften janusköpfig gekrönt. Sie versinnbildlichen die Komödie und die Tragödie. Eine runde Öffnung in der oberen Hälfte der Statue stellt die Leichtigkeit und Kreativität des Lebens dar. So wie Schiller sagte: „Der Mensch ist nur dort ganz Mensch, wo er spielt“ – also spielen wir. Auch mit der Form der Statue.

25 Zentimeter misst das gute Stück und manifestiert als bleibende Erinnerung das herausragende Spiel in der jeweiligen Kategorie.

Der Künstler

Gerhart Kraner, der Künstler der LAMATHEA-Statue, war bis 2013 künstlerischer Leiter des Landesverbands Amateurtheater Baden-Württemberg. Er hat der Figur bereits beim ersten Preisträgerfestival ihr Gesicht gegeben und sich intensiv mit ihrer Entwicklung auseinandergesetzt.

 

Jury 2017



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